Erika 2016 – Preis für ehrenamtliches Engagement

Erika 2016 – Preis für ehrenamtliches Engagement

Am 19. November 2016 war es wieder soweit. Wieder einmal fanden die Erika-Preisverleihungen für Ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit statt. Wie jedes Jahr kooperierten die BDKJ Regionen RheinBerg, Leverkusen und Oberberg, die Katholische Jugendagentur Leverkusen, RheinBerg und Oberberg, die Katholischen Jugendwerke Leverkusen und die VR Bank, um eine einzigartige Feier zur Würdigung für außergewöhnliches Engagement in der Kinder und- Jugendarbeit auf die Beine zu stellen.

Im Stile der Oscarverleihungen wurden im Jugendzentrum Cross die Stars und Sternchen der ehrenamtlichen Jugendarbeit empfangen und über einen roten Teppich in den Festsaal geleitet. Neben dem zusätzlichen Walk of Fame sorgte die liebevoll gestaltet Dekoration dafür, dass Hollywoodstimmung in das Jugendzentrum einzog. Nach einer Messe, einem großzügigen Empfangsbuffet und Worten des Schirmherren und Bürgermeisters der Stadt Bergisch Gladbach Lutz Urbach, wurde durch die Moderation von Christian Buchen durch die verschiedenen Award-Kategorien geführt.

Den Newcomer-Award hat die Malteser Jugend Leverkusen gewonnen, die mit überraschten und glücklichen Gesichtern ihren Preis für die Neukonzipierung ihrer Jugendarbeit entgegennahmen. Sie setzen sich dafür ein, nicht mehr nur „neue Generationen von Helfern“ an die Arbeit in den Einsatzdiensten heranzuführen, sondern neben Lernen auch Spaß, Glauben und Helfen in den Mittelpunkt der Arbeit zu rücken.

Weiter ging es mit dem Vor-Ort-Award, den die KjG Hand mit nach Hause nahm. Sie wurden für ihr wöchentliches „Offener-Treff Angebot“ ausgezeichnet, in dem sie jeden Mittwoch alle Kinder ab sechs Jahre einladen, zwei Stunden einen Raum zu nutzen, der ihnen neben Schule und Familie einen geschützten Raum bietet, um ihre Freizeit zu genießen.

Den Travel-Award gewann die KjG aus Loope, die eine zwölftägige Reise in ein Selbstversorgerhaus nach Saalbach-Hinterglemm in Österreich organisierte. Mit 54 Teilnehmenden zwischen 9 und 15 Jahren veranstalteten sie ein buntes Freizeitangebot von Workshops über Spiele bis hin zu verschiedenen Ausflügen. Den „Etwas-andere-Award“ gewann die Messdienergruppe aus St. Remigius mit der Reinigung ihrer Kerzenkappelle die über die Jahre durch Kerzenwachs und Ruß sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Darüber hinaus wurden zwei Ehren-Awards verliehen. Ein Preis ging an Thomas Neubert der von den Messdienern St. Remigius Opladen vorgeschlagen wurde und seit 16 Jahren als Messdiener tätig ist. Eine weitere Auszeichnung ging an Ursula Kortenbusch von den Messdienern St. Maurinus und Marien die seit 19 Jahren in der ehrenamtlichen Arbeit aktiv ist. Neben einer Urkunde und traditionellen Erika-Trophäe gehörten zu den Auszeichnungen Geldpreise, aber auch Kinogutscheine für das Beste Kostüm des Abends.

Somit stehen die Sterne des Walk of Fame für das nächste Jahr fest und es ging wieder eine gelungene Erika Verleihung zu Ende.

Kindercamp 2016 – Abenteuer Oberberg!

Vom 01.08.2016 bis zum 13.08.2016 fand wieder unser wundervolles Kindercamp statt. Unter dem Motto „Abenteuer Oberberg“ strandeten in diesem Jahr Teilnehmer*innen und Leiter*innen gemeinsam auf einer Insel. Leider wurde dieses jedoch nicht richtig verankert, weshalb sie auf einer einsamen Insel feststeckten.nDer Pilot und der Kapitän übernahmen die Führung und dirigierten die Gruppe durch die Tage,  während sie versuchten, zu überleben und Hilfe zu suchen.

So wurde beispielsweise in einem Workshop ein kaputtes Funkgerät repariert und es konnte am letzten Abend damit ein Notruf abgesetzt werden, der die Hilfe am nächsten Tag sichert. Auch das vielseitige Workshop-Angebot beschäftigte sich mit Allem, was für das Überleben auf einer einsamen Insel wichtig ist: es wurden Nachrichten per selbstgebastelter Flaschenpost verschickt, Kompasse gebaut, Pfeil und Bogen hergestellt, Schwedenstühle gebaut, ein Inseltagebuch gebastelt und mit Inhalt gefüllt, Schmuck hergestellt oder Lederbeutel genäht.

Selbstverständlich durften auch Großgruppenspiele, sowie eine Tag- und Nachtwanderung nicht fehlen, während derer die verstreuten Teile des kaputten Funkgeräts von den Teilnehmer*innen eingesammelt wurden. Die Abende verbrachte die Gruppe am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang um gemeinsam die aufregenden Tage Revue passieren zu lassen. In beiden Wochen trotzten alle gemeinsam dem Wetter, in der ersten Woche kämpften sie mit Dauerregen, in der zweiten Woche mit Kälte im Hochsommer.

Nichtsdestotrotz feierte die Gruppe zum krönenden Abschluss eine große Party am letzten Abend: nachdem die mit viel Begeisterung und Kreativität vorbereiteten Spiele, Sketche und Aktionen durch die Kinder präsentiert wurden, sendeten Pilot und Kapitän das rettende Morsesignal ab. Dies wurde im Anschluss mit Musik, Tanz und Leckereien wie Schokobrunnen und Fruchtbowle gefeiert. Es war wieder ein gelungenes Kindercamp mit tausend tollen Eindrücken und Erfahrungen. Ein paar Eindrücke haben wir hier für euch zusammengestellt.